Ballsportarten

Allgemeine Beschreibung


Wohl um kaum ein anderes Sportgerät wird so viel Aufhebens gemacht wie um den Ball. Das kullernde Rund animierte schon im Altertum zum Spielen. Die Eigenschaft, einen Gegenstand mit relativ geringem Kraftaufwand ansehnliche Strecken zurücklegen lassen zu können, hat wohl schon immer die Menschen motiviert. Dies gilt für alle Menschen in jedem Kulturkreis. Der Ballsport hat jetzt und wohl auch in aller Zeit Konjunktur, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Kulturkreis.

Die wohl bekannteste weltweite Ballsportart ist und bleibt dabei der Fußball. Weltmeisterschaften locken eine Rekordzahl von Zuschauern an die Fernsehbildschirme, zum Finale der WM 2006 etwa waren es um 2 Milliarden, das entspricht einem Drittel der Menschheit. Was fasziniert nun die Menschen so an dem Ballsport?

Trends und Entwicklungen bei den Ballsportarten

Dabei sollte man sich aber auch um andere Arten von Ballsportarten kümmern. Denn immer mehr Trends schwappen auch von Amerika oder den asiatischen Ländern bis nach Deutschland und bieten eine Vielzahl an neuen Spielmöglichkeiten und Ideen. Teilweise kommt hier auch der Wellness-Gedanke nicht zu kurz. Dieser drückt sich zum Beispiel im Aquaball aus. Dies kann man sich gewissermaßen als eine Art Volleyball für das Wasser vorstellen: man spielt im Wasser, das bis zur Brust reicht, mit einem Beachball. Vier Spieler halten sich dabei jeweils in einer Mannschaft auf. Erst, wenn eine Mannschaft drei Ballkontakte hatte, darf der Ball in das gegnerische Team gespielt werden. Bei dieser Art des Sports werden die Gelenke weitaus weniger belastet als zum Beispiel beim Squash.

Auch Squash hat seit einem bis zwei Jahrzehnten deutlich an Beliebtheit gewonnen. Dabei stehen zwei Spieler Seite an Seite und spielen einen kleinen Ball gegen eine gegenüberliegende Wand. Diese Ballsportart belastet zwar die Gelenke deutlich mehr, mit dem passenden Equipment sorgt man hier dagegen für ein intensives Training der Ausdauer, außerdem schreitet der Muskelaufbau hier schnell voran.

Eine ungewöhnliche, noch unbekannte Ballsportart ist Jugger. Beim Jugger ist der Ball der Form eines Hundeschädels nachempfunden, was mit dem Ursprung dieses Ballsports zu tun hat. Dieser wird in die Mitte des Feldes platziert, während sich die zwei Mannschaften gegenüberstehen. Nach dem Startruf versucht die eine Mannschaft, den Ball so oft wie möglich in eines der zwei Male auf dem Feld zu stecken, während die andere dies verhindern sollte. Außer dem Ball selbst werden so genannte Waffen eingesetzt, bestimmte Geräte, die auf festgesetzte Weise zu benutzen sind.

Jedoch gibt es Ballsport nicht nur in Mannschaftsform. Auch, wer alleine sportlich sein will, kann sich mit dem Ball vergnügen. Der aus Amerika stammende Footbag wäre solch ein Beispiel. Hier geht es eher um Körperbeherrschung: Man muss versuchen, mit diesem kleinen Ball verschiedene Kunststücke vorzuführen, wie etwa das Hochtreten des Balls mit dem einen Fuß, um ihn nach einer Drehung um die eigene Achse wieder auf dem anderen Fuß aufzufangen. Dafür gibt es ähnlich wie beim Turmspringen Benotungen.

Die beliebtesten Ballsportarten

Selbstverständlich darf in der Aufzählung der beliebtesten Ballsportarten der Fußball nicht fehlen. Dieser Sport stammt ursprünglich aus England und ist zwischen dem 8. und 19. Jahrhundert entstanden. Erst gegen Ende dieses Jahrhunderts entstanden die ersten Fußballclubs mit den entsprechenden Festsetzungen des Regelwerks. Bis hierhin war der Fußball wesentlich kampfbetonter als heute und wurde mit harten Bandagen in Straßen der Städte gespielt.

In Deutschland gehört spätestens seit Boris Becker auch das Tennis zu den Top-Ballsportarten. Tennis hat bis heute den Ruf als teure und noble Sportart, die nur von Mitgliedern höchster gesellschaftlicher Schichten zu spielen ist und auch nur von diesen akzeptiert wird. Doch ist diese landläufige Meinung bereits etwas weniger verbreitet als noch vor einigen Jahren. Man sieht es an den vielen Tennisplätzen, die überall, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, zu sehen sind. Tennis spielt man auf einem Ascheplatz oder auf dem Rasen, dementsprechend hängt auch die Eigenschaft des kleinen Balls von diesen Voraussetzungen ab.

Ein Klassiker unter den Ballsportarten ist auch der Handball. Im Unterschied zu den beiden vorgenannten Spielen ist man hier wetterunabhängig, da überwiegend in der Halle gespielt wird. Ebenso gehören Basketball, Volleyball und Tischtennis zu den in geschlossenen Räumen gespielten Ballsportarten.

Bälle und Sportkleidung – Kaufberatung

Wenn es um die Ausrüstung geht, ist das Billigste sicherlich nicht immer das Beste. Immerhin geht es bei Sport allgemein immer um eine erhöhte Belastung für Muskeln und Gelenke. Diese zu schützen und gleichzeitig das Leistungspotenzial des Körpers zu erhöhen ist Aufgabe einer guten Ausrüstung. Bei den Bällen geht es vor allem um die Material der Außenhaut, sei es nun Leder, Fell oder der richtige Kunststoff.

Bei der Wahl des Fußballs sind vor allem drei Kriterien wichtig: wie wasserdicht ist er, wie schnell verliert er den Luftdruck und wie verhält er sich im Spiel? Als Kaufentscheidung bietet sich ein Blick in die Stiftung Warentest an, denn es hat sich herausgestellt, dass schon für wenig Geld gute Qualität zu haben ist.

Die Kleidung sollte bequem und fest zugleich sein. Man sollte auf das richtige Material achten und sich vorher informieren, welche Gelenkegruppe die größte Belastung aufweist. Im Beispiel von Squash sollte man sich unbedingt gute Gelenkschoner zulegen.

Tipps für Käufer

Auf keinen Fall ist die Erstberatung ausreichend. Ist man noch neu in der entsprechenden Ballsportart, so sollte man eventuell einen Trainer eines entsprechenden Vereins kontaktieren, auf welche Merkmale es beim Kauf von Ball und Ausrüstung ankommt.

Auch das Internet dient hier als gute Informationsquelle: viele Vereine bieten mit ihren Seiten Grundinformationen an. Reicht dies nicht, so ist bestimmt eine E-Mail-Adresse für den persönlichen Kontakt zu finden.