Spielkonsole
Entwicklung der Spielekonsole - Vom Klassiker zu Microsoft XBox, Sony Playstation und Nintendo Wii
Die erste Spielkonsole der Welt war die "Magnavox Odyssey", die Ralph Baer 1968 entwickelte und 1972 auf den Markt brachte. Sie wurde an einen handelsüblichen Fernseher angeschlossen. Der wesentliche Unterschiede zu heutigen Spielkonsolen bestand daran, dass es keinen Prozessor gab oder Module, um ein Spiel zu tauschen. Die gesamte Elektronik war fest verdrahtet und insofern kann man nicht von einem Computer im eigentlichen Sinne sprechen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konsolenmarkt stetig fort und es entstanden Klassiker wie der "Atari 2600", "Super Nintendo Entertainment System" (NES) oder Sega Mega Drive. Nachdem Anfang der 80er Jahre der Videospiele-Markt zusammenbrach, begann die Hochphase der Heimcomputer. Erst Stück für Sück konnten sich in der Folge die Spielkonsolen wieder etablieren und ihren Platz zurück erobern. Die Sony "Playstation", die es mittlerweile in der 3. Ausführung gibt, hat einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung. Heute teilt sie sich den Markt mit der "Xbox 360" von Microsoft und der "WII" von Nintendo.
Mir heutigen Konsolen kann man mehr als "nur" spielen. Sie sind Multimedia-Center, die DVDs und CDs abspielen können und online gehen können. Damit kann man gegen andere Spieler, die irgendwo auf Welt sind, spielen. Durch immer leistungsfähigere Systeme werden die Konsolen-Games zunehmend aufwendiger in Grafik und Komplexität.
Mit jeder Spielekonsolen-Generation der virtuellen Realität ein Stück näher
Der neueste Trend ist von der "Nintendo WII" gesetzt worden. Anstatt nur die Finger zu bewegen, um über einen Controller die Aktionen auf dem Bildschirm zu steuern, erfordert die "WII" echten Körpereinsatz. Besonders interessant ist dies bei Sportspielen. Man vollführt vor dem Bildschirm zum Beispiel die Bewegung eines Tennisschlages, der dann von dem Alter Ego auf dem Monitor umgesetzt wird. Für einen neutralen Beobachter mag dies vielleicht ein bizarres Bild abgeben, aber der Spielspaß, nicht zuletzt auch in Gruppen, ist enorm. Diese Entwicklung ist auch deshalb so interessant, weil man zum ersten Mal in der Geschichte beim Nutzen einer Konsole ins Schwitzen kommen kann. Durch den großen Erfolg der "WII" ist davon auszugehen, dass die anderen großen Hersteller nachziehen und diese Konzept weiter entwickeln werden.Auch wenn es noch Zukunftsmusik ist, so steht doch schon am Horizont die virtuelle Realität. Sie wird langsam auch den Spielemarkt erreichen und ein völlig neues Spielerlebnis ermöglichen. Erste Techniken stehen bereits zur Verfügung sind aber weder tauglich für den Massenmarkt, noch zu bezahlbaren Preisen derzeit möglich.
Viele Faktoren bestimmen die Kaufentscheidung
Wenn man sich eine Konsole kauft, dann hat man die Qual der Wahl. Die großen drei, die "WII" von Nintendo, die "Playstation 3" von Sony und die "Xbox 360" von Microsoft sind ausgereifte Produkte, die schlagkräftige Argumente auf ihrer Seite haben. Alle drei Konsolen sind onlinetauglich, verwenden PowerPC-Prozessoren von IBM und verfügen über Multimedia-Fähigkeiten. Die "Playstation 3" erlaubt auch das Abspielen von Blu-Ray-Discs, während die beiden Konkurrenten dies nicht können.Preislich liegt die "Nintendo WII" bei ca. 250 Euro, die "Xbox 360" gibt es in mehreren Auführungen ab ca. 280 Euro und die "Playstation 3" ab etwa 400 Euro. Immer berücksichten muss man dabei, was man zusätzlich zu den Spielfähigkeiten noch bekommt. Allerdings ist die Frage, ob man diese Möglichkeiten auch nutzen möchte.
Ein wichtiges Argument ist die Zahl der Games, die für eine Konsole erhältlich ist. Hier sollte man sich genau anschauen, was auf dem Markt ist und ob nicht vielleicht ein Spiel, dass man gerne spielen würde, gar nicht für eine bestimmte Konsole vorhanden ist. Oftmals wollen Nutzer ganz bestimmte Games spielen und wenn diese dann nicht zur Verfügung stehen, macht es keinen Sinn, sich eine solche Konsole zu kaufen.
Möchte man seine Spielkonsole nur zum Spielen nutzen, dann sind die Multimedia-Fähigkeiten nicht wichtig, aber wenn man auch DVDs oder CDs abspielen will, sollte man sich genau die Unterschiede zwischen den Konsolen anschauen. Die "Playstation 3" ist bislang zum Beispiel die einzige Konsole, die auch Blu-Ray unterstützt.
Ein Vorteil den alle drei Konsolen bieten ist die Abwärtskompatibiltät. Da oft alte Spiele vorhanden sind, legen die Hersteller großen Wert darauf, dass diese auch weiterhin genutzt werden können.











