PC-Games & Zubehör
Allgemeine Beschreibung - Was sind PC-Games?
Im Prinzip gibt es PC-Spiele bzw. PC-Games nicht erst seit IBM 1981 den ersten mit einem Intel 8088 Prozessor ausgestatteten Personal Computer auf den Markt gebracht hat sondern schon deutlich vorher. Bereits 1958 wurde das Spiel "Tennis for Two" programmiert, aus dessen Vorlage auch sehr erfolgreiche Titel wie "Pong" in den 1970er Jahren entstanden. Gespielt wurde zu der Zeit hauptsächlich mit Konsolen, die auf der TV-Technologie basierten.
Mit der Einführung des ersten PC kam es zu einer Trennung der Spieleentwicklung zwischen PC- und Konsolenspielen, die erst gegen Mitte der 1990er Jahre langsam wieder aufgelöst wurde. Seitdem sind die Entwickler bemüht, ihre Spiele so zu produzieren, dass sie ohne Qualitätsverlust sowohl auf verschiedenen Konsolen aber auch auf PCs gespielt werden können.
War zu Beginn der PC-Spiele meist nur ein einziger Programmierer erforderlich, um ein Spiel zu produzieren, so sind es nun viele Spezialisten, die benötigt werden, um ein PC-Spiel mit der heute erwarteten Grafik, Akustik und Steuerungstechnik zu versehen. Immer war es aber das Ziel vieler Entwickler, den zu dem Zeitpunkt aktuellen Stand der PC-Technik so gut wie möglich auszunutzen.
Heute bezeichnet man als PC-Spiel Software, die auf einem Personal Computer zum Zwecke der interaktiven Unterhaltung betrieben werden kann. Meist handelt es sich bei der Hardware um Systeme, die mit einem Windows Betriebsystem ausgestattet sind. Es gibt aber auch seltenere Produkte, die auf PCs mit den Betriebsystemen MacOS oder Linux laufen. Viele dieser Spiele werden nur mit Maus und Tastatur betrieben. Es gibt allerdings auch Zusatzgeräte wie zum Beispiel Joysticks, Lenkräder oder Fusspedale, die den Spielern eine optimale Steuerung ihres Spiels ermöglichen sollen.
Trends und Entwicklungen bei PC-Spielen
War in früheren Zeiten das PC-Spielen eine rein privates Vergnügen, dem jeder für sich oder in kleinen Gruppen vor einem PC nachging, so hat sich dies mit der zunehmenden Rechnervernetzung und der rasanten Ausbreitung des Internet grundsätzlich geändert. Heute bilden PC-Spiele, die nicht im Netzwerk oder online gespielt werden können, die Ausnahme.Es gibt auch immer häufiger Spiele, die nur in Verbindung mit einem Spieleserver verwendet werden werden können. Hierbei handelt es sich meist um MMORPG (Massive Multiuser Online Role Playing Games), bei denen hunderte bis tausende von Spielern in einer fiktiven Welt mit- oder gegeneinander spielen und Abenteuer bestehen können.
Man unterteilt heutige PC-Spiele grob in folgende Kategorierien bzw. Genres:
Strategiespiele, in denen man versuchen muss durch strategisches oder taktisches Geschick bestimmte Ziele zu erreichen. Typische Beispiele dieses Genres sind hierfür die Civilization-Reihe (rundenbasiertes Strategiespiel) oder die Command&Conquer-Reihe (Echtzeit-Strategiespiel).
Actionspiele, in denen besonders die Geschicklichkeit und die Reaktionsfähigkeit des Spielers über den Erfolg entscheidet. Hier unterscheidet man beispielsweise in Ego-Shooter (z.B. Quake) oder auch Rennspiele (wie die "Need for Speed"-Serie).
Adventures/Rollenspiele, in denen besonders die Phantasie aber zum Teil auch das logische Denken des Spielers angeregt wird. Vertreter sind hier z.B. die "Kings-Quest" Serie (Adventure) oder die "Might-And-Magic" Reihe (Rollenspiel).
Simulationen, in denen auf eine möglichst übereinstimmende Kopie mit in der realen Welt vorkommenden Szenarien Wert gelegt wird. Beispiele hierfür sind die "Flight Simulator" Reihe (Flugimulation) oder "Die Sims" (Lebenssimulation).
Heute können viele Spiele mehreren Genres zugeordnet werden, da die Entwickler häufig versuchen, mehrere Spielertypen für ein PC-Game als Käufer zu gewinnen.
Gemeinsam ist fast allen neu erscheinenden PC-Spielen, dass sie state-of-the-art Hardware voraussetzen, um den vollen Leistungsumfang zu erbringen. Zwar können diese Spiele meist auch auf älteren PCs gespielt werden, allerdings kann es sein, dass dann Abstriche gerade bei der Grafik und zum Teil auch bei der Geschwindigkeit der Spiele gemacht werden müssen.
PC-Games: Kaufberatung
Interessenten für Spiele können sich über neu erscheinende Titel sehr gut informieren. Es gibt Zeitschriften, die sich mit diesen Themen eingehend befassen und die Qualität der Spiele zum Teil aber subjektiv bewerten. Es gibt auch Internet-Foren, in denen über PC-Games diskutiert wird.Viele Hersteller geben anspielbare Demos heraus, um Spieler von ihrem PC-Game zu überzeugen. Häufig bieten Hersteller auch Internet-Foren an, in denen Informationen zu dem Spiel herausgegeben werden um danach von den Foren-Nutzern diskutiert werden zu können noch bevor das Spiel am Markt erscheint. All diese Herstellerinformationen dienen natürlich in erster Linie dazu, den Spieler für den Kauf eines Produkts zu begeistern. Allerdings kann auch gezielt geschaut werden ob einem ein Spiel zusagt oder eben auch nicht.
Häufig ist es möglich in auf Spielesoftware spezialisierten Geschäften fertige Spiele anzuspielen. Meist ist das Verkaufspersonal gut geschult, in der Spieleszene bewandert und über Neuerscheinungen aber auch über ältere PC-Spiele meist gut informiert. Wenn ein Kunde nicht genau wissen sollte, welches PC-Game er gerade haben möchte, können ihm die Verkäufer aus den von ihm bisher gespielten Spielen eine Liste der aktuellen Titel zusammenstellen, die für ihn interessant sein könnten.
Viele Spiele haben eine Altersbeschränkung und die sollte genau wie beim Kinosbesuch eingehalten werden.
Tipps für Käufer
Wer sich ein neues PC-Game anschaffen möchte sollte sich vor dem tatsächlichen Kauf unbedingt umfassend informieren und wenn möglich eine Spieledemo anspielen. Denn es ist sehr ärgerlich, wenn das Spiel nicht das hält, was man sich davon versprochen hat. Eventuell gibt es auch im persönlichen Umfeld bereits Spieler, die das Game besitzen und ein Anspielen des fertigen Produkts ermöglichen.Man sollte unbedingt darauf achten, welche Leistungsfähigkeit die Hardware, auf der das PC-Spiel gespielt werden soll, erfüllen muss. Jeder Hersteller gibt eine Mindestvoraussetzung an, die auf der Verpackung des PC-Spieles abgedruckt ist. Es kann vorkommen, dass ein Spiel mit diesen Mindestvoraussetzungen gerade so lauffähig ist. Aus dem Grund ist ein etwas leistungsfähigeres System zu empfehlen.
Trotz umfangreicher Tests ist es nicht auszuschließen, dass ein PC-Spiel bei der Veröffentlichung einige Fehler - sogenannte Bugs - hat. Wenn also ein Spiel auf dem System des Anwenders gar nicht laufen sollte, ist es der erste Schritt zur Problembeseitigung, auf die Support-Seite des Herstellers im Internet zu schauen. Hier gibt es Foren, in den Lösungen des Problems diskutiert und angeboten werden, aber auch Patches, die Fehler in der Programmierung beseitigen.











